Chess PGN Game Match played Adolf Georg Olland vs Alexander Alekhine- in Scheveningen, Open: Ruy Lopez – Bird’s defence

Chess PGN Game Match played Adolf Georg Olland vs Alexander Alekhine- in Scheveningen, Open: Ruy Lopez - Bird's defence


Match between Adolf Georg Olland and Alexander Alekhine

Event: Scheveningen

Variation: Ruy Lopez – Bird’s defence

Eco code: C61

Pgn File:


[Event “Scheveningen”]
[Site “Scheveningen”]
[Date “1913.07.28”]
[Round “1”]
[White “Olland, Adolf Georg”]
[Black “Alekhine, Alexander”]
[Result “0-1”]
[ECO “C61”]
[Annotator “Alekhine,Alexander”]
[EventDate “1913.07.28”]
[PlyCount “74”]
[EventType “tourn”]
[EventRounds “13”]
[EventCountry “NED”]
[Source “ChessBase”]
[SourceDate “1997.11.17”]

{ SPANISCHE PARTIE }

1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. Bb5 Nd4 { Diese alte Variante ist wohl etwas
bedenklich. } 4. Be2 ( { Weiß antwortet darauf am besten } 4. Nxd4 exd4 5.
O-O c6 6. Bc4 Ne7 7. d3 { nebst c3! }) 4… Nxe2 5. Qxe2 d6 6. c3 ( { Auch
mit } 6. d4 { hätte Weiß das Aufgeben des Zentrums seitens des Gegners
nicht erzwingen können, da nach } 6… c6 7. dxe5 dxe5 { der e- Bauer
durch die Möglichkeit 8. …Da5 Typen gedeckt wäre. }) 6… c6 7. d4 Qc7
8. Be3 Nf6 9. Nbd2 { Weiß hat nun glücklich alle seine kleinen Figuren
entwickelt, aber sie erfreuen sich nur eines sehr beschränkten
Bewegungsraumes, und die weißen Felder sind infolge der verfrühten
Abtausches des Königsläufers entschieden geschwächt. Schwarz steht also
schon jetzt besser. } 9… Be7 10. h3 { Verhindert zwar Lg4, gibt aber (wie
aus unzähligen Beispielen bekannt ist) dem Gegner eine sehr bequeme
Angriffsmarke. } ( { Verhältnismäßig besser wäre } 10. O-O { und falls
} 10… Bg4 { so } 11. Qd3) 10… b6 { Mit der Idee, entweder dem Läufer
die Diagonale a6 – f1 zugänglich zu machen oder, falls der Gegner dieses
obstruiert, das Zentrum vollständig zu blockieren, um dann in aller Ruhe
den König angreifen zu können. Die Richtigkeit dieses Planes wird durch
den Verlauf der Partie überzeugend bewiesen. } 11. O-O a5 12. c4 ( { Auf }
12. Rfe1 { hätte sich Schwarz mit } 12… Ba6 { nebst 0-0 begnügt. Nun
aber benutzt er die Gelegenheit, seinen Angriffstraum zu verwirklichen. })
12… c5 13. d5 { Die Öffnung der d- Linie wäre offenbar zum Vorteil von
Schwarz. } 13… h6 14. a3 { Eine Gegendemonstration auf der anderen Seite,
die aber natürlich wenig Aussicht auf Erfolg hat, da die nötigen
Vorbedingungen (gegnerische Schwächen, harmonisches Zusammenspiel der
eigenen Figuren) in ungenügendem Maße vorhanden sind. } 14… g5 15. b4 (
{ Falls aber } 15. Nh2 { so } 15… h5 16. Bxg5 Nxd5 17. Bxe7 Nf4 { mit
Angriffsspiel. }) 15… g4 16. hxg4 Bxg4 17. bxc5 bxc5 18. Qd3 Qd7 ( { Die
nun kommende Kombination des Weißen konnte durch } 18… Qc8 { vermieden
werden. Schwarz hat aber ihre Ungefährlichkeit erkannt und sucht sie, im
Gegenteil, zu provozieren. } 19. Bxc5 { und nach } 19… dxc5 20. Nxe5 {
nebst 21. f4 und die weißen Bauernmacht im Zentrum wäre erdrückend. Zum
Unglück von Weiß ist aber Schwarz gar nicht gezwungen, das Opfer sofort
anzunehmen. }) 19. Bxc5 Bxf3 ( { Und nicht } 19… Rg8 { wegen } 20. Nxe5 {
, Worauf der schwarzen Dame das Feld g4 noch nicht zur Verfügung stände.
}) 20. Nxf3 Rg8 { Durch die ruhige Ablehnung des Danaergeschenks wird das
Stellungsübergewicht des Nachziehenden klargestellt. } 21. Nxe5 ( { Auf }
21. Be3 { Hätte er seinen Angriff folgendermaßen fortgesetzt: } 21…
Rxg2+ 22. Kxg2 Qg4+ 23. Kh2 Qxf3 24. Rg1 Ng4+ 25. Rxg4 Qxg4 26. Rg1 Qh5+
27. Kg2 f5 28. exf5 Kf7 { usw. mit baldigem Zusammenbruch von Weiß.
Deshalb versucht dieser, sich durch ein neues Opfer zwei verbundene
Freibauern im Zentrum zu verschaffen, deren Vorgehen dem Gegner in der Tat
große Sorgen zu bereiten scheint. }) (21. Bb6 Qh3) 21… dxe5 22. Bxe7 Qg4
$1 { Es war wichtig, dem Gegner keine Zeit zu 23. f3 zu lassen, was ihm
eine bequeme Deckung des Punktes g2 durch die Türme ermöglicht hätte. }
23. g3 Kxe7 24. d6+ Kf8 25. Rfe1 h5 { Schwarz hat gerade noch Zeit, seinen
Angriff gegen g3 entscheidend zu verstärken. } 26. Rad1 Rd8 27. c5 h4 28.
Re3 hxg3 29. fxg3 ( { Oder } 29. Rxg3 Qxe4 { usw. mit leichtem Gewinn. })
29… Nh5 30. d7 { Es ist nichts mehr zu machen. } ( { Falls z.B. } 30. Rd2
{ so } 30… Qh3 31. Rg2 Qxg2+) ( { und falls } 30. Kf2 { so } 30… Rg6 {
Der Textzug verliert allerdings noch schneller. }) 30… Nxg3 31. Qd6+ Kg7
32. Qxe5+ Kh7 33. Kf2 Qxd1 34. Rxg3 Qd2+ 35. Kf1 Rxg3 36. Qf5+ Rg6 37. c6
Qc1+ { WEIß GIBT AUF: Kommentar: A. Aljechin, “Meine besten Partien
1908-1923”, 1983, S. 49-51; MDB 15: 26026 } 0-1

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